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Idrogeno, fra orgoglio e tante domande

21 Mag

La celebrazione del milione di km percorsi a idrogeno poteva essere un’occasione per chiarire alcuni aspetti del progetto H2 e di quanto si vorrà fare in futuro, però…

Articolo pubblicato su salto.bz

 

 

Il presidente della provincia di Bolzano, Arno Kompatscher, durante il saluto inaugurale.

Il presidente del CdA dell’IIT, Dieter Theiner, durante la sua relazione.

Il direttore tecnico generale di A22, Carlo Costa, durante il suo intervento.

Autobrennero: rinnovo della concessione ma con i distributori di metano come la mettiamo? – Brennerautobahn: Erneuerung der Konzession aber wie sieht es aus mit den Erdgastankstellen?

8 Ago

Sono usciti alcuni articoli (vedasi Alto Adige del 6 agosto e L’Adige del 5 agosto) in cui si parla del possibile rinnovo della concessione autostradale dell’A22. Direi bene, finalmente, se così sarà.

Se diventasse una società totalmente pubblica “in-house”, si attende che si concretizzi (finalmente!) il piano dei distributori di metano varato dal CdA di Autobrennero nel lontano 2007.

Questo lo sviluppo della rete come risultante dalla risposta ad un’interrogazione recente in Consiglio Provinciale a Bolzano, ennesimo slittamento dopo tante speranze andate deluse negli anni scorsi:

L'articolo della Tageszeitung che riporta il cronoprogramma aggiornatao dei nuovi distributori di metano (e gpl).

L’articolo della Tageszeitung che riporta il cronoprogramma aggiornatao dei nuovi distributori di metano (e gpl).

Infatti, si dia un’occhiata ad alcuni vecchi cronoprogrammi pubblicati sul sito web di A22:

Il cronogramma delle aperture dei distributori di metano sulla A22 da uno screenshot dal sito web della A22 nel giugno 2013.

Il cronogramma delle aperture dei distributori di metano sulla A22 da uno screenshot dal sito web della A22 nel giugno 2013.

Il cronogramma, peraltro obsoleto, delle aperture dei distributori di metano da uno screenshot della pagina web a ciò dedicata del 7 gennaio 2014.

Il cronogramma, peraltro obsoleto, delle aperture dei distributori di metano da uno screenshot della pagina web a ciò dedicata del 7 gennaio 2014.

E piacerebbe sapere se mai ci sono dei progetti per alcuni distributori di metano liquido (GNL/LNG) per mezzi pesanti, tema che mi pare del tutto dimenticato dai vertici di A22 e dalla politica, forse fin troppo “distratta” dal progetto idrogeno che, probabilmente, avrà pure assorbito delle risorse che erano destinate al sopra citato ampliamento della rete di distributori di metano. Ma non lo sapremo mai.

Tra l’altro, i punti di allaccio ai metanodotti, per i quali solitamente la Snam fa dannare l’anima per i tempi lunghissimi, sarebbero già pronti da tempo! (e per i quali probabilmente A22 sta già pagando i canoni...)

In ogni caso è facile calcolare il costo di questo investimento ecologico. Il distributore di Nogaredo Est (dove sorpendentemente NON sono stati previsti gli erogatori europei NGV1, a norma ECE-ONU R110 – ISO 14469-1 ovvero 2/3mila Euro di “risparmio” è costato 362.039,76 Euro. Moltiplichiamo per gli undici impianti ancora da realizzare e siamo a  circa 4 milioni di Euro. A latere consideriamo che la stazione di rifornimento di idrogeno di Bolzano Sud, fuori dall’autostrada, è costata alle casse dell’A22 da sola ben 800mila Euro.

Il Presidente della Giunta Provinciale ha dichiarato (dal comunicato stampa dell’USP del 6 agosto 2015):

“I benefici – conclude Kompatscher – saranno economici e ambientali, (…)”.

Mo’ voglio vedere se fra  questi “benefici ambientali” ci sarà il posto anche per il metano in autostrada!

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In einigen Artikeln (siehe stol.it vom 6. August und tageszeitung.it vom 5. August), wird über die mögliche Verlängerung der Autobahnkonzession der A22 berichtet. Ich würde sagen gut, wenn schließlich dies der Fall sein wird.

Wenn die A22 eine öffentliche “in-house” Gesellschaft wird, dann wird auch erwartet, dass man endlich den Erdgastankstellenplan, der vom Verwaltungsrat der Brennerautobahn im Jahr 2007 genehmigt wurde, endlich realisiert wird.

Im obigen Artikel der Tageszeitung findet man den aktualisierten Plan der Erdgastankstellen auf der A22, laut einer Antwort einer Anfrage im Landtag, aber  viele Hoffnungen wurden in den letzten Jahren zerschlagen. In der Tat, einen Blick auf die auf der Website der A22 veröffentlicht alten Zeitpläne beweisen, das alles immer verschoben wurde.

Man fragt sich auch, ob überhaupt es Pläne für einige Tankstellen von flüssigem Erdgas (LNG / LNG) für Lastkraftwagen gibt. Ein Thema, das von den Spitzen der A22 und der Politik überhaupt nicht in Betracht gezogen wurde. Vielleicht, weil man durch das Projekt Wasserstoff  zu “abgelenkt” ist? Vermute auch, das Großteil der Mitteln, die für die erwähnte Erweiterung des Erdgastankstellnetzes, eher für das H2-Projekt absorbiert wurden. Aber wir werden es nie erfahren.

Wobei die Verbindungsstellen zur Erdgaspipelines, wofür die in der Regel Snam für die Realisierung verdammt lange Zeit braucht, wurden bereits realisiert und es ist nicht ausgeschlossen, dass die A22 bereits die diesbezüglichen Gebühren zahlt.

In jedem Fall ist es einfach, die Kosten dieser ökologischen Anlagen zu berechnen. Die Erdgastankstelle von Nogaredo Ost, die überraschenderweise nicht mit den europäischen Füllpistolen NGV1 ausgestattet wurde (laut UN-ECE R110 – ISO 14469-1 Normen, wofür ca. 2/3.000 Euro Mehrkosten verursacht hätten) kostete 362.039,76 Euro. Demzufolge wären ca. 4 Million Euro für die restlichen elf noch zu realisierenden Erdgastankstellen notwendig wahrend die einzige H2-Tankstelle – wohlgemerkt außerhalb der Autobahn – alleine 800.000 Euro gekostet hat.

Der Landeshauptmann erklärt (aus der italienischen USP-Pressemitteilung vom 6. August 2015, die deutsche hat dies hingegen nicht mitgeteilt):

“Die Vorteile – schließt Kompatscher – werden wirtschaftlich und ökologisch sein (…)”.

Jetzt will ich sehen, ob es unter diesen “ökologischen Vorteilen” endlich auch Platz für die neuen Erdgastankstellen auf der Brennerautobahn gibt!

 

modificato/abgeändert 8.8.2015, ore 19.30 Uhr

Eröffnung der Wasserstoffzentrale in Bozen Süd: viel geredet, aber die Kritikpunkten bleiben unangetastet

6 Giu

1. mit den 9 Millionen Euro für die H2-Busse hätte man ca. 40 Erdgasbusse kaufen können. Nein, es müssen H2-Busse sein und so sind in der Busflotte von Sasa ca. 25 Dieselbusse, die vor dem Jahr 2000 angekauft wurden! Kompliment!

2. die Kosten der Errichtung dieser Anlage sind weiterhin nicht vollständig erklärt worden, weder wurde mitgeteilt, in welcher Höhe die jährliche Wartungs– und Betriebskosten der H2-Zentrale sich belaufen werden, ganz zu schweigen wie viel der IIT jährlich kostet…

3. Trotz der Medienberichte, gibt es bis heute keine H2-Fahrzeuge auf dem Markt, vielleicht werden ein paar Modelle in den nächsten Jahre kommen, völlig offen sind die Preise dieser Autos. Wenn schon heute Otto-Normalverbraucher die Aufpreise von Erdgasautos nicht zahlen will, da will ich sehen, ob die sicherlich saftigen Aufpreise für H2-Autos bezahlt werden.

4. Man spricht von 525.000 Liter Benzin bzw. 440.000 Liter Diesel, die man ersetzen kann. Schön, aber wann und mit welchen Fahrzeugen?

5. Die Brennerautobahn baut neben der H2-Zentrale eine große H2-Tankstelle für sage und schreibe 800.000 Euro aber dann ist die Realisierung des seit Jahren beschlossenen Erdgastankstellennetzes auf der A22 fast völlig noch auf dem Papier mit vielen Grüßen an die vielen Erdgasautofahrer, die auf diese EGT seit 2007 warten!!

6. die von Dr. Huber angekündigten Kosten von 12/13 Euro pro 100 Km sind, aus heutiger Sicht, nicht konkurrenzfähig: ein auf Erdgas umgerüstetes ähnlichen Hyundai ix35 mit 2 Liter Motor würde pro 100 Km Kosten von ca. 5,3 Euro pro 100 Km verzeichnen. Als mit H2 unterwegs zu sein kostet also ca. 120%-130% mehr als mit Erdgas! Selbstverständlich macht das IIT immer Vergleiche mit Benzin- und Dieselautos, aber nie mit Erdgasautos! Und wenn man Erdgasautos mit Bioerdgas betankt, ist der CO2-Ausstoss fast auf Null, wie H2- oder EV-Autos.

7. ich finde die Kommunikation und P.R.-Arbeit in einem Projekt von ca. 30 Millionen Euro (Zentrale + Busse) regelrecht katastrophal: spärliche Infos, lange Perioden mit Funkstille, keine Miteinbeziehung der Bevölkerung. Also alles “ipse dixit” und nur schweigen wenn Fragen bzw. man sich kritisch zum Projekt geäußert hat.

8. Will man eine Pressekonferenz einberufen und auf diese Fragen ENDLICH antworten?

Von Bioerdgas und synthetischen Erdgas kann man beim IIT nichts anfangen. Schade nur das Länder wie Dänemark, Schweden, Finnland und Norwegen, die in der Vergangenheit sich für H2 eingesetzt haben, heute für das öffentliche und private Verkehrt verstärkt auf Bioerdgas setzen. Hat jemand diese ganze Entwicklung verschlafen?

Ach ja, man will sich von den fossilen Treibstoffen unabhängig machen. Und was machen Land, STA, Sad und Sasa: ca. 100 Dieselbusse ankaufen! Super, könnte mir das irgendwie rationell erklären?

Beiseite, ich hatte mich am 19. Mai für die Eröffnung angemeldet. Am 4. Juni (!) wurde mir aber die Teilnahme seitens des IIT verweigert. Das sagt schon alles über IIT, A22 und Land & Co.: Kritik ist unerwünscht. Transparenz à la Südtirol.

Screenshot aus dem Beitrag der Tagesschau von Rai Südtirol vom 5. Juni 2014

Screenshot aus dem Beitrag der Tagesschau von Rai Südtirol vom 5. Juni 2014, 20 Uhr.